Tafel
1 erklärt Ihnen das Ziel und die Grundsätze
der Nonviolent
Peaceforce.
Das Ziel:
Das Ziel ist der Aufbau eines zivilen
Friedensverbandes für die
gewaltfreie Intervention in Krisengebieten, um die Zivilbevölkerung zu
schützen. Dazu werden weltweit zivile Friedensfachkräfte ausgebildet
und in Konfliktgebieten eingesetzt.
Die Vision geht u.a. auf Mahatma Gandhi und seine Idee
einer Shanti
Sena - einer Friedensarmee - zurück. Die Nonviolent Peaceforce will
Gewalt verhindern, Menschenrechte schützen und so den Aktionsraum
lokaler Gruppen erweitern. Sie können damit ihren gewaltfreien Kampf
fortsetzen, in einen Dialog treten und friedliche Konfliktlösungen
suchen.
Die
Grundsätze:
- Der Einsatz von
Fachkräften erfolgt nur auf Anfrage von unabhängigen
Friedensorganisationen in den Einsatzländern.
- Die
Friedensfachkräfte arbeiten in internationalen Teams, in denen auf ein
Gleichgewicht zwischen Frauen und Männern und auf die Zusammensetzung
der Teams mit Menschen aus allen Kontinenten geachtet wird.
- Die Nonviolent
Peaceforce versteht sich als unparteilich, das heißt sie ergreift keine
Position zu den Inhalten der Konflikte in den jeweiligen Ländern.
Tafel 2 zeigt die Umsetzung des
Ziels der Nonviolent Peaceforce:
durch eine zivile Friedens“armee“ mit gewaltfreien Methoden in
Krisengebiete einzugreifen.
Neben der Entwicklung neuer Strategien werden bewährte,
gewaltfreie Methoden angewandt, zum Beispiel:
- internationale Präsenz
- kritische Beobachtung (Monitoring)
- Dazwischenstellen
- schützende Begleitung
Gleichzeitig gehört die direkte Schlichtung und
Vermittlung in lokalen
Konflikten
zu den
Methoden der Nonviolent Peaceforce.
Wichtig ist es, den lokalen Organisationen Freiräume zu
verschaffen, um nach eigenen
Lösungen der Konflikte zu suchen.